Griechische Mythologie - Von den Göttern und Heroen des antiken Griechenlands

Bezüge auf die Mythologie finden sich in praktisch jeder Form von Literatur des antiken Griechenlands. Vor allem die Tragödie, die Epik und die Chorlyrik haben häufig mythologische Bezüge. Im Zeitalter des Hellenismus kam die literarische Gattung der Sammlungen als bedeutende mythologische Quelle hinzu.

Mythologie und Geschichtsverständnis der alten Griechen war eng miteinander verflochten. So waren die mythischen Heroen sterbliche Menschen einer früheren Epoche, die selbst noch mit den Göttern verkehrten. Die Entstehung der Götter wiederum wird nicht von der Entstehung der Welt unterschieden. Im Prinzip waren die ersten Götter Personifikationen von Teilen der Welt (Erde, Himmel) oder grundlegenden Prinzipien in der Welt.

Die ältesten Quellen der griechischen Mythologie sind die kyklischen Epen Homers und die die Götterepen Hesiods. Im 5. Jahrhundert vor Christus entstanden schließlich bereits umfassende mythographise Werke, die sich mit dem Stammbaum der griechischen Götter beschäftigten und mythische Stoffe mit historischen Berichten verglichen. Hier sind die Bibliotheke des Apollodor und die Fabulae des kaiserzeitlichen Hyginus zu nennen.

Wichtige Sammlungen verschiedene mythologischer Schriften sind die Katasterismen des Eratosthenes von Kyrene oder die Metamorphosen des Ovid.

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